Abschluss01 Abschluss37
 
Burgbühne versüßt Abschied
mit argentinischen Klängen

 
Emotionale Dernière vor und
hinter der Kulisse

 
18. Juli 2009
 
Abschluss02
Nachdem die vorletzte Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, konnten die Darsteller der Dilsberger Burgbühne mit einer glanzvollen Abschlussvorstellung ihre Freilichtsaison beenden. Noch einmal begeisterten die Schauspieler mit „Don Gil von den grünen Hosen“ das Publikum und überzeugten mit Charme und Witz bei ihrem temperamentvollen Spiel.
  
Abschluss04 Abschluss03
„Wir sind fast am Ende, doch keine Dernière ohne Überraschung!“, verriet der 1. Vorsitzende der Burgbühne, Markus Winter und überreichte den Darstellern wunderschöne Blumensträuße. Sein besonderer Dank galt aber auch allen Helfern die hinter den Kulissen ihren Beitrag zum Gelingen der insgesamt sieben Aufführungen beigetragen hatten. Auf der Bühne gab es zum Dank Blumen für die Damen und spanischen Rotwein für die Herren.
 
Abschluss05 Abschluss06 Abschluss07 Abschluss08 Abschluss09 Abschluss10
Da war das Schmink- und Maskenteam Michaele Emmerich, Waltraud Kell, Manuela Klotzbüchler, Claudia Kücherer und Sandra Kücherer, die vor jeder Vorstellung routiniert und perfekt die Laienschauspieler mit Farbe und gekonnten Pinselstrichen in die entsprechenden Bühnenhelden verwandelten. Eindrucksvoll zu sehen, wie Simon Winter innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe des Schminktopfes vom lebenslustigen Teenager zum steifen heiratswilligen Advokaten reifte oder Pavel Bobrov als Diener in die Rolle einer Zigeunerin schlüpfte.
 
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Das Technikteam unter der Leitung von Peter Meinhardt sorgte auch in dieser Saison für das rechte Licht und guten Ton. Benjamin Zeidler ist trotz seiner jungen Jahre bereits ein routinierter und zuverlässiger Lichttechniker, der gemeinsam mit der Erfahrung von Peter Meinhard unentbehrlich ist. Ebenso ein eingespieltes Gespann bilden die beiden Tontechniker Harald Breitenbach und Raoul Weber, bei denen sich einer auf den anderen verlassen kann.
 
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Beim Bühnenbau und anderen Eventualitäten erhalten die vier tatkräftige Unterstützung durch Klaus Lehr, Rudolf Ohlhauser und Herbert Weinert.
 
Abschluss21 Abschluss20 Abschluss22 Abschluss23
Und was wären die „Stars“ ohne die passenden Kostüme? Hier war das Engagement von Uschi Ess ein großer Gewinn für die Burgbühne. Sie entwarf und nähte nicht nur neue Gewänder, sondern peppte auch bereits vorhandene aus dem Fundus auf. Bei jeder Vorstellung war sie anwesend, half mit ihrer souveränen beruhigenden Ausstrahlung den Schauspielern in die Robe und achtete auf kleinste Details. Nicht umsonst machte ein neuer Slogan die Runde, „Wir tragen Ess-Klasse!“
 
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Nicht zu vergessen das Wirtschaftsteam mit Ursula Röder-Huber an der Spitze. Ihr war es wieder gelungen ein großes Helferteam zu mobilisieren und die Besucher vor und nach der Vorstellung sowie in der Pause in der „Roseschänke“ köstlich zu bewirten. Formvollendet kredenzte die Burgbühne den Sekt im stilvollen Sektkühler und servierte dazu Tapas, Käsespieße, Würstchen oder die heiße begehrte süße Leckerei „Rose“ - da blieben keine Wünsche offen. An der Abendkasse begrüßten Karin Ullrich-Brox und Ursel Ohlhauser mit einem strahlenden Lächeln die Besucher.
 
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Regisseur Alfons Duczek hatte allen Grund zum Strahlen, seine Schauspieler überzeugten auf der Bühne und gemeinsam mit dem einsatzfreudigen Team dahinter war man eine eingeschworene Gemeinschaft, so hatte die Aufführung Hand und Fuß und es passte alles zusammen. Für seine hervorragende Regiearbeit überraschte ihn das Team mit argentinischen Klängen.
 
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Das temperamentvolle Duo, Sängerin Leila Riva und Gitarrist Timo Nieto sowie die rhythmische Begleitung von Susana Simon auf der kleinen Trommel, verzauberte das Publikum mit einem gefühlsvollen Lied von einem jungen Mann, der während der argentinischen Militärdiktatur sein Land verlassen musste. Viel Beifall erhielt auch „Rio Verde“, ein fröhliches Lied über den grünen Fluss. Diese Überraschung genoss nicht nur der Regisseur sondern auch das Publikum.
 
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Der Aufforderung von Alfons Duczek „Lassen Sie uns Don Gil noch ein wenig feiern!“, kamen die Gäste gerne nach und kehrten ein letztes Mal in die „Roseschänke“ mit "Livemusik" ein.
 
Text: boe
Bilder: bz