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Dilsberg rüstet sich
zum Hochzeitsmarsch
der „Rose“

Generalprobe am Freitag den 13.
 wenn das kein gutes Omen ist

13. Juni 2008

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Johannisnacht – Nebelschleier ziehen um die Burg, geheimnisvolle Elfen lassen ihren wehmütigen Gesang erklingen, entsteigen den modernden Grüften und erinnern an schön Röschen. So beginnt eine der schönsten Sagen des Neckartals. Passend zum 800-jährigen Jubiläum der Burg führt die Dilsberger Burgbühne eine Tradition fort und inszeniert das Ritterepos „Rose von Dilsberg“. Der Countdown läuft, die Premiere am 20. Juni 2008 rückt in greifbare Nähe. Zeit für die Generalprobe und das an einem Freitag den 13., wenn das kein gutes Omen ist.
 
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Spannung liegt greifbar in der Luft, alle sind hochkonzentriert. Zum ersten Mal unter Aufführungsbedingungen, geschminkt und in Originalkostümen, bedeutete für die Akteure: Jetzt wird es ernst! Das Regieteam Petra Lehr und Hermann Streib verfolgte akribisch jede Spielszene, achtete auf Stellung, Gestik, Mimik sowie Artikulation der Laienschauspieler, um noch letzte Feinheiten bei der Umsetzung ihrer Anweisungen herauszukitzeln. Viel gab es nicht mehr zu beanstanden, „In voller Montur spielen die ganz anders!“, stellte Regisseurin Lehr erleichtert fest.
 
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Das Technikteam um Peter Meinhardt arbeitete ebenfalls auf Hochtouren. Welche Szene benötigt wie viel Licht, um optimal zu wirken? Die Einstellungen wurden prozentual ausgelotet und dokumentiert, damit die Aufführungen perfekt ausgeleuchtet werden.
 
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Auch die Bodenmikrofone müssen exakt eingestellt werden, schließlich soll die Tonqualität bis in die hinteren Reihen reichen, damit jedes Wort zu verstehen ist. Man merkt, hier sind Fachleute am Werk, routiniert verrichten sie ihre Arbeit und geben sich erst zufrieden, wenn auch die letzte Frequenz stimmt.
 
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Das tragische Spiel aus vergangener Ritterherrlichkeit von P. Hottenroth hat seit seiner Uraufführung Anno 1910 nichts von seinem Reiz verloren. Ungefähr 100 Komparsen werden auf der beeindruckenden Naturbühne direkt unterhalb der Burg stehen, um die Hochzeit der Grafentochter mit Ritter Wolf von Hirschhorn zu feiern und gemeinsam mit ihr um ihren Liebsten bangen.
 
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Das teuflische Gelächter des Schicksals, das grandiose Ambiente der Burg, die Grafenfamilie, Ritter, Knappen und das gewandete Volk – all das fügt sich zusammen zu einem eindrucksvollen Bild.
 
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Die Sage wird an vier Wochenenden ab dem 20. Juni 2008 jeweils freitags und samstags um 21 Uhr die Zuschauer faszinieren. Bereits ab 19 Uhr herrscht in der Feste rings um die Burgbühne ein reges mittelalterliches Treiben und bietet zur Einstimmung einen Vorgeschmack auf die damalige Zeit. Zur Stärkung für das spannende Ritterspektakel werden Speis und Trank angeboten.
 
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Karten sind im Vorverkauf für 10,- € / Ermäßigte 6,- € erhältlich
Vorstellungen: 20./21. Juni; 27./28. Juni; 4./5. Juli; 11./12. Juli 2008 jeweils 21 Uhr
 
Text: boe
Bilder: bz