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Dilsberger
„Rose“
zieht alle
in ihren Bann

Traditionsstück der
Burgbühne begeistert
zum Burgjubiläum

27. Juni 2008
 

Auch bei der Dilsberger Burgbühne steht das Jahr 2008 ganz im Zeichen des Burgjubiläums und passend dazu versteht sich die Aufführung des Traditionsstücks „Die Rose von Dilsberg“.

 
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Bereits beim Durchschreiten des Torturms, dreht sich das Rad der Zeit zurück, denn Knappen halten Wache und geben den Weg frei. Die „Burgschänke“, idyllisch unter den Kastanienbäumen vor der Freilichtbühne gelegen, lädt mit ihrem mittelalterlichen Ambiente zur Einkehr ein. Zum Vernaschen ist die „Rose“ einfach unwiderstehlich und als süße Leckerei heiß begehrt.
 
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Zur Einstimmung auf der Bühne zeigt die Tanzgruppe von Anni Richter anmutige Tänze in historischen Gewändern. Charmant entbietet Corinna van Soldt seitens der Vorstandschaft den Besuchern ein herzliches willkommen, bevor Fanfarenklänge große Ereignisse ankündigen.
 
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In geheimnisvollen Worten erzählt der Pförtner (Rudolf Maurer/Gerhard Schilling) dem fahrenden Gesellen (Hermann Streib/Thomas Muley), welch Zauber sich alljährlich in der Johannisnacht auf der Dilsberger Burg vollzieht. Wehmütiger Gesang erklingt und Elfen huschen um die Burg, so beginnt die Sage, in der die Dilsberger Grafentochter Rosamunde den Ritter Wolf von Hirschhorn freien will.
 
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Aufgeregt berichtet der Türmer (Pavel Bobrov/Karl Schmitt) von außergewöhnlichen Vorbereitungen drüben auf Steinach und mahnt den Schlosshauptmann (Andreas Weber/Thomas Muley) zur Vorsicht.
 
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Auch Grafenmutter Kunigunde (Gisela Krambeer-Müller/Christa Kohl/) ist besorgt und warnt ihren Sohn, den Grafen von Dilsberg (Axel Bedbur/Herbert Heiligers) vor dem „Fuchs“ aus Steinach.
 
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Ungeachtet dessen, geloben sich Rose (Kathrin Bidmon/Stephanie Streib) und Wolf (Steffen Hoffmann/Andreas Kübler) ewige Treue.
 
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Derweil ersinnt Pleikart von Steinach (Werner Roth/Karlheinz Streib), dessen vermeintlich gefallener Sohn bereits in Kinderjahren durch leichtsinnigen Elterneid der Rose versprochen wurde, eine List mit der er die Hochzeit hintertreiben kann.
 
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Das Dilsberger und Hirschhorner Volk bejubelt bereits das junge Paar, welches sich das ewige Bündnis versprechen will,
 
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als überraschend Ulrich von Steinach (Martin Häffner/Adrian Abele) hervortritt und lautstark sein Recht fordert.
 
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Zum Entsetzen der Hochzeitsgäste kommt es zum Duell, bei welchem Wolf tödlich getroffen wird.
 
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Vom Schmerz überwältigt überreicht Rose ihre Brautblüten an Renate (Tanja Emmerich/Michaela Schulz) und eilt von dannen um ihre Laute zu holen, bevor sie nach Steinach ziehen muss.
 
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Als Ulrich von der niederträchtigen Handlungsweise seine Vaters erfährt, legt er enttäuscht seinen Namen ab und verzichtet auf seine Braut - doch zu spät. Rosamunde, inzwischen auf den Söller enteilt, folgt ihrem Liebsten in den Tod.
 
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Eine tolle Gemeinschaftsleistung der Dilsberger Burgbühne begeistert die Zuschauer, welche die Akteure mit kräftigem Beifall belohnen. Dem Regieteam Petra Lehr und Hermann Streib ist es gelungen, die Ereignisse des Ritterepos spannend in Szene zu setzen. Dazu haben auch die vielen Helfer im Hintergrund, die für eine Aufführung unentbehrlich sind, beigetragen. Sei es in der Maske, durch Musik, Tanz und Choreographie, Technik, Souffleuse, Anfertigung der Gewänder oder bei der Bewirtung – eine geschlossene Teamleistung prägt den Gesamteindruck.
 
Vorst270608 40 „Wenn es Ihnen gefallen hat, empfehlen Sie uns weiter!“, mit diesen Worten verabschiedet sich die zweite Vorsitzende vom Publikum. Eine Empfehlung die sich lohnt und an den kommenden zwei Wochenenden jeweils freitags sowie samstags überprüft werden kann.
 
Bereits ab 19 Uhr herrscht rund um die Burgbühne zur Einstimmung ein reges Treiben mit Bewirtung, bevor sich um 21 Uhr der „Vorhang“ öffnet.
 
 
 
 
 
 
Text: boe
Bilder: bz