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Die drei Musketiere
„Einer für alle, alle für einen!“

von Tanja Emmerich - frei nach Alexandre Dumas
   

Wer kennt ihn nicht, den weltbekannten Roman von Alexandre Dumas, der sowohl als Lektüre wie in unzähligen Film- und Bühnenfassungen für Furore sorgte und Generationen fesselte? Für die Burgbühne Dilsberg schrieb Tanja Emmerich eine kindgerechte Bühnenfassung, die spannende Abenteuer und fesselnde Unterhaltung für Jung und Alt verspricht.

Im Frankreich des 17. Jahrhunderts legt sich D´Artagnan gleich an seinem ersten Tag in Paris mit Athos, Porthos und Aramis an. Doch als er mit flinker Klinge dazu beiträgt die heranstürmenden Truppen von Fiesling Rocheford in die Flucht zu schlagen, nimmt das Trio den jungen Abenteurer in ihren Kreis auf. Sein Herz entflammt für die Hofdame Constance und ehe er sich versieht, ist er in eine Intrige gegen die Königin verwickelt. Zusammen mit den drei Musketieren macht er sich auf den Weg nach England, um die Pläne des machthungrigen Kardinals Richelieu und der zwielichtigen Lady de Winter zu durchkreuzen. Opfer ihrer Intrige sind der leichtgläubige König Louis XIII. und der Herzog von Buckingham. Um einen drohenden Krieg zu verhindern stürzen sich die Vier in gefährliche Situationen und haben nur eine Chance um zu überleben: Einer für alle, alle für einen!
    

   
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Regie: Tanja Emmerich
Theater, das ist ihre Leidenschaft und für ihre kreativen Ideen ist sie bekannt. Als ihr die Burgbühne die Chance zur Regiearbeit bot, griff sie ohne langes Zögern zu. Inzwischen hat sie sich durch zahlreiche, erfolgreiche Aufführungen einen Namen gemacht. Zurzeit absolviert sie berufsbegleitend eine vierjährige Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt Heidelberg.

 
Nils Frei nach der Vorlage von Alexandre Dumas schrieb sie speziell für die Burgbühne ein Theaterstück, das erneut spannende Unterhaltung und unvergessliche Momente für die ganze Familie bietet.
Co-Regie: Nils Weitzell agiert nicht nur gekonnt auf der Bühne, sondern seit dem letzten Jahr auch als „rechte Hand“ der Regisseurin. Neben seinem besonderen Blick für Details, achtet er kritisch auf den richtigen Stand der Darsteller. Eigenständig erarbeitete er die Szenen der Schulklasse.
  Berichte und Infos:
Burgbühnen-Familie feiert erfolgreiche Saison beim Helferfest
Kinderhospiz „Sterntaler“ freut sich über Spende der Burgbühne
Premiere: Auf der Burgbühne heißt es: „Einer für alle, alle für einen!“
Auch hinter den Kulissen heißt es: Einer für alle, alle für einen!
Drei Musketiere auf dem Weg zur Premiere
Burgbühne Dilsberg rüstet sich für „Drei Musketiere“
Alle Darsteller auf einen Blick
    
Filme zum Stück:
komplette Film einer Aufführung - "Die drei Musketiere"
Trailer zum Stück  "Die drei Musketiere"
Fechttraining für "Die drei Musketiere"
  
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Und dann hieß es, Willkommen im Frankreich des 17. Jahrhunderts, zu einer Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, deren Inhalt eine Schulklasse in einer parallel laufenden Geschichte spritzig vermittelt. Coole Kids die ihrer Lehrerin (Tina Maurer) einiges abverlangen. Wie die Musketiere zum Degen greifen und in packenden Duellen gegen die Kardinalswache für die gute Sache kämpfen, das fasziniert restlos.
   
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Dennoch hatte die Burgbühne gezögert dieses Stück aufzuführen, da es unwillkürlich mit Degengefechten verknüpft ist, die es zu den Textpassagen auswendig zu lernen gilt. Doch mit Simon Winter und Florian Lindekugel - die im letzten Jahr als Kampfstatisten am Heidelberger Theater mitwirkten - hat man zwei Trainer in den eigenen Reihen und mit Kampfchoreograph Thomas Ziesch sorgte ein Profi für den Feinschliff. Die Szenen wirken so echt und mitreißend, dass oft ein mitfieberndes Raunen durchs Publikum ging.
 
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Fechten und gleichzeitig als Schauspieler alle Register zu ziehen ist eine Kunst, die von den Musketieren und der Kardinalswache erquickend umgesetzt wird. Da ist Musketier Athos (Florian Lindekugel), weitblickend und edel überschattet sein Leben eine Frauenaffäre, der ritterlich galante Aramis (Simon Winter), als Musketier und Geistlicher hin und her gerissen sowie der gutmütige, starke und unternehmungslustige Porthos (Nicolai Sommer) - die zusammen unschlagbar sind. Keck und mutig gesellt sich dazu der junge D´Artagnan der ein Musketier werden möchte, das Herz am rechten Fleck hat und eine gehörige Portion an Tapferkeit und Mut besitzt. Eine Rolle in der Linus Schwarzer sowohl mit dem Degen wie als Schauspieler das Publikum begeistert.
   
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Doch selbst „kleinere“ Rollen zeigen große Wirkung und das liegt an Darstellern wie beispielsweise Felix Gaa, der als Wirt unter seiner resoluten Gattin (Sophia Schranz) leidet und als Diener für köstliche Szenen sorgte.
 
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Kurzweilig geben sogenannte Massenszenen Einblicke in das pulsierende Leben von Paris im Jahr 1627. Raue Sitten herrschten unter anderem beim Zähne ziehen und im Umgang der Marktweiber untereinander.
 
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In der Gascogne nimmt D´Artagnan Abschied von seinen Eltern (Manuela Büch, Markus Winter), er zieht aus um ein Musketier zu werden und tritt die Reise auf seinem Pferd Pomme de Terre an.
   
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In Paris ist der leichtgläubige König (Emil Dreschert) ein Spielball des diabolischen Kardinals Richelieu (Matthias Dreschert), der keine Intrige auslässt um selbst an die Macht zu kommen. Sein Handlanger ist Einauge Rochefort (Vincent Ochs), Leiter der Kardinalswache und die zwiespältige Lady de Winter.
   
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Eine Paraderolle für Sophia Ohlhauser, die als teuflische Lady ein hinterhältiges Spiel treibt, kokettierend aber stets intrigant und gefährlich.
   
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Ganz anders Königin Anna (Romie Niedermayer) die aufgrund der Staatsräson auf Herzog von Buckingham (Nils Weitzell) verzichtet. Als Pfand ihrer Liebe übergibt sie ihm ihr Verlobungscollier, das eine wesentliche Rolle spielen und dem Herzog das Leben kosten wird.
   
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Während die Zofen im Palast für den Kardinal überall ihre Augen und Ohren offen halten, gibt es nur eine die treu und loyal an der Seite der Königin steht, Zofe Constance. Einmal mehr verkörpert Saskia Seufert ihre Rolle mit so viel Liebreiz, dass sie nicht nur das Herz von D´Artagnan im Sturm erobert.
  
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In einem fulminanten Finale wird deutlich was es heißt: „Einer für alle, alle für einen!“ Das gilt sowohl für das Ensemble - die auf der Bühne ein wahres Feuerwerk zündeten und restlos begeisterten - als auch für die vielen Helfer im Hintergrund. Der große Zusammenhalt ist ein Garant für den Erfolg.
   
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Atemberaubende Kostüme von Kostümbildnerin Uschi Ess setzen ein optisches Qualitätsmerkmal und Carina Götz kleidete die Kardinalswache ein.
  
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Unterhaltsam und effektiv sorgt der Bühnenbau unter der Leitung von Markus Gaa für einen fließenden Kulissenwechsel. Bei der Burgbühne greift ein Rädchen in das andere und das spüren die Besucher, die bei der Premiere von der ersten Minute an mitfieberten und nicht an Applaus sparten.
   
Team 2017
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 Alle Darsteller auf einen Blick.