Theater live - Improvisation war auf der Burgbühne gefragt

Schüler wanderten auf den Spuren des Zauberers
23. Juli 2012
 

Am vorletzten Schultag vor den heiß ersehnten Sommerferien bleiben die Bücher zu Hause, denn an diesem Tag steht bei den meisten Schülern ein Alternativprogramm auf dem Stundenplan. So auch für die Klasse 6 B des Gymnasiums Neckargemünd, in Form eines Wandertags. Im Prinzip nichts Ungewöhnliches, aber hier schon, denn die Schüler stellten in Eigenregie das Programm zusammen.

 

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Am vorletzten Schultag vor den heiß ersehnten Sommerferien bleiben die Bücher zu Hause, denn an diesem Tag steht bei den meisten Schülern ein Alternativprogramm auf dem Stundenplan. So auch für die Klasse 6 B des Gymnasiums Neckargemünd, in Form eines Wandertags. Im Prinzip nichts Ungewöhnliches, aber hier schon, denn die Schüler stellten in Eigenregie das Programm zusammen.
 
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Jana stellte zuerst die Burgbühne und ihre Bedeutung für den Ort vor. Welche Stücke hier aufgeführt werden, das wusste Annika ebenso zu berichten, wie eine spannende Zusammenfassung des „Zauberers“, bei dessen Aufführungen die Drei zum Ensemble gehörten. Was es mit dem Traditionsstück der Burgbühne „Die Rose von Dilsberg“ auf sich hat, das erzählte Sophie im Zeitraffer.
 
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Die Jugendleiterin der Burgbühne, Tanja Emmerich, nutzte die Gelegenheit und forderte die Schüler zu ersten aktiven Theaterübungen auf. Mit einem Kennenlernspiel ging es los und zur Verstärkung standen ihr Valerie Maurer und Simon Emmerich zur Seite. Ein imaginärer Ball sollte nach Zuruf des Namens bei diesem landen, das klappte schnell.

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Erschwerend kam jetzt hinzu, dass der Platz mit dem linken Nachbar getauscht wurde und man nun dessen Namen hatte. Für die 24 Schüler gar nicht so einfach aber unheimlich lustig, denn Simon hieß nun nicht mehr Simon sondern Valerie.

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Nach einem Reaktionsspiel taute die Gruppe auf und traute sich auf der Bühne zu sprechen.

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Jetzt war Improvisation gefragt, denn jeder erhielt eine Textstelle aus dem „Zauberer“, die alle gemeinsam während dem Laufen laut vorlasen.

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In verschiedenen Übungssequenzen bauten sie mehr Spannung auf und verliehen ihrem Text durch Gestik eine intensivere Aussage. Als nächster Schritt folgte das Ganze mit viel Energie und steigerte sich bei der letzten Übung in lautes Brüllen. Die Jugendleiterin strahlte: „ Sehr cool! Da sind ein paar Talente dabei.“

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Der stellvertretende Klassenlehrer Herr Lubitzki, der Physik und Mathe unterrichtet und die Englisch Referendarin Frau Rollar waren stolz auf ihre Klasse.

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Der stellvertretende Klassenlehrer Herr Lubitzki, der Physik und Mathe unterrichtet und die Englisch Referendarin Frau Rollar waren stolz auf ihre Klasse.
 
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Zum Abschluss verriet die Jugendleiterin, dass das Bühnenensemble vor jeder Aufführung einen Schlachtruf kreiert und sich gegenseitig motiviert. Schnell der passende Spruch des Tages gefunden und gemeinsam eine Rakete gezündet: „Sommerferien ohne Mathe!“
 
Bilder: bz
Text: boe
26.07.2012